Please see the English Version
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Hören
Sie dazu das
Klangbeispiel
von sieben flötentragenden Tauben im Flug
weiter
unten im Text!
Lesen und hören Sie auch das
neuentwickelte Tauben-Instrument
"Tauben-Musikbogen"!
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Was sind Taubenflöten?
Während die Chinesen im Gegensatz zu den Europäern nie in großem Stil Brieftauben züchteten, haben sie indessen zur Kunst des "Taubentrainings" eine ganz besondere Attraktion beigetragen:
Ebenso,
wie
die Chinesen als erste mit Drachen vertraut waren,
waren sie auch
die ersten,
die
die "Windmusik
in den Lüften" erfanden.
Dies bewerkstelligten sie, indem sie auf die Schwanzfedern von Tauben (vorwiegend Chinesische Tümmler, "Hü-U" genannt. Dies sind große, segelnde Tauben mit ruhigem Flug ) spezielle, sehr leichtgewichtige, winzige Pfeifchen "Ge zi zhao" festbanden, die während des Fluges ertönten.
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Verschiedene ältere Methoden der Pfeifenbefestigung . |
Die einfachen Chinesischen Taubenflöten bestehen aus zwei, drei
oder fünf Schilf-/ Bambusröhrchen bestimmter Längen mit
"Flötenköpfen" aus Bambus oder Knochen und sind
bis auf ihre Größe baugleich mit den Flöten für Drachen. Die
Tauben mit den dazugehörigen Flöten werden auf speziellen
Vogelmärkten verkauft. In Beijing beispielsweise auf dem "Ma
Dian Qiao"-Markt.
Die Taubenflötenherstellung
war und ist sehr arbeitsaufwendig. So konnte
ein geübter Hersteller
um 1900 pro
Tag nur etwa drei komplette Flöten herstellen...
Hier ein französischer Original-Artikel
(nebst deutscher Übersetzung) aus dem Magasin Pittoresque des Jahres
1880 mit Stahlstich-Abbildungen und schöner
Beschreibung...
Hier die Ansicht einer solchen
einfacheren Flöte mit zwei Hauptpfeifen aus Bambus, in die noch
kleinere Schilfpfeifchen mit Knochenköpfchen eingelassen sind (etwa
Streichholzlänge). Ansicht der "Kopf"partie aus
Bambus mit eingesetzten kleineren, hellen Flötchenköpfchen
aus Ziegenknochen...
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und von der Seite mit "Fuß" zur Befestigung auf den mittleren Schwanzfedern der Tauben.
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Als nächstes die Ansicht eines kleinen Prachtexemplars aus Bambus; haben Sie schon mal eine Kugel aus Bambus gesehen? Man sieht die Fugen nur mit Mühe... einfach Wahnsinn...
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Die wertvollsten Flötchen haben einen
"Körper" aus Gingkofruchtschalen, oder etwa
mandarinengroßen, harten Zierkürbisschalen oder auch getrockneten
Mandarinen-/ Tangerinenschalen, welche selbst noch in zwei Segmente
unterteilt ist die dann zugleich zwei unterschiedliche Töne hören
lassen; den helleren "weiblichen"
und den tieferen "männlichen"
Ton. In den Körper werden noch zusätzliche kleine
Schilfflötchen hineingesteckt.
Eine einziges Flöten -
"Ensemble" kann so eine aufeinander abgestimmte Tonmischung
von bis zu 30 (und mehr...!) verschiedenen Tönen hervorbringen und
das auf einer einzigen Taube...
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Unlängst entdeckte
ich im "Magasin Pittoresque" des Jahres 1873 diese hübschen
Abbildungen von chinesischen Taubenflöten. Die Art der Befestigung
mit zwei Schnürchen, die um die Flügelwurzel der Taube gehen (im
Gegensatz zum heute gebräuchlichen "Fuß" der Flöten),
ist recht urtümlich. Auch die Machart der Flötchen habe ich bisher
noch nie gesehen - wir werden sehen, wie die Repliken klingen...:
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Die einzigartigen Flötchen haben sich
offensichtlich nicht durchgesetzt |
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Replik der obigen Taubenpfeifen aus
Schilfrohr... |
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mein neuer Pfeifentyp "Wolke" nach chinesischer Tradition auf dem Schwanz
getragen |
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neuer Pfeifentyp "Baum"; nach chinesischer Tradition auf dem Schwanz
getragen |
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...und von der Seite |
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Chinesische "Chao-tse" (="pfeifender
Mechanismus) Taubenpfeife |
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Taube mit einer Taubenpfeife |
Sehen Sie auch unbedingt auf die Taubenzüchter-Seite aus Beijing/ China mit wundervollen Taubenflötenbildern. Eine rechte Augenweide; Taube, was willst du mehr...
Wenn ein Schwarm Tauben in der Luft kreist, streicht der Wind im Rhythmus der Flügelschläge über die Öffnungen der Flötchen und läßt sie erklingen und es ertönt ein nicht unangenehmes Konzert, dessen Charme noch dadurch erhöht wird, daß die Flötchen innerhalb des Schwarms unterschiedlich gestimmt sind. (Lit. B.Laufer)
Wozu dienen Taubenflöten?
Die Chinesen sie lassen flötentragende Tauben übrigens nur
in der Trockenzeit (Oktober bis Mai) fliegen, erklären, daß der Ton
der Flöten dazu dient, den Schwarm zusammenzuhalten und Raubvögel
abzuhalten.
Es ist indessen unbekannt, ob solch eine Musik
irgendeinen Eindruck auf einen Habicht macht oder ihn gar davon
abhält, 'mal einen kleinen Abstecher in Richtung seines Opfers zu
unternehmen. (B.Laufer)
Siehe
herizu auch Berichte von Betroffenen..., den ich in einem
Vogelforum fand:
"Taubenpfeifen haben neben einem schönen
Klang den Vorteil, dass man immer weiß wo sich die Tauben über
einem befinden, ohne hochschauen zu müssen. Man braucht die Tauben
also nicht erst am Himmel zu suchen. Sie wirken aber nicht -ich
wiederhole - nicht gegen Raubvogelangriffe. Dazu ein kleiner
Erfahrungsbericht: Durch eine Annonce neugierig geworden, bestellte
ich mir vor etwa 5 Jahren eine Taubenpfeife, die als
Greifvogelabwehrpfeife deklariert war und nicht nur die Trägertaube
schützen sollte sondern den ganzen Schwarm gleich mit. Das Ding
kostete damals knappe 80 DM. Für ein Balsaholzgebilde mit
aufgeklebter Aluplatte eine Menge Geld. (Wahrscheinlich hat der
Chinese, der sie herstellte, nur Pfennige dafür bekommen.) Diese wog
nur etwa 2,5g und wurde zu meiner Verwunderung ohne
Eingewöhnungsphase sofort von der Taube, an der ich sie befestigte
akzeptiert. Nach einigen Tagen stürzte sich der Wanderfalke in
großer Höhe auf meinen Stich - und welche Taube hat er gekillt???
Die Pfeifentaube natürlich und 80 DM gleich mit. Wie mir danach
einige Falkner übereinstimmend bestätigten besitzt so ein Pfeifton
absolut keine abschreckende Wirkung- logisch eigentlich, denn die
Vögel oder gefangene Kaninchen oder Hasen klagen ja auch wenn sie in
die Fänge der Lufträuber gelangen ohne daß die Greife
loslassen.(...)"
Andererseits berichten mir immer wieder Leute, die Taubenpfeifen
fliegen, daß sie keine Tauben mehr durch Raubvögel verloren haben,
seit sie Pfeifen fliegen. Also muß doch was dran sein!
Eure
Erfahrung ist gefragt, laßt sie uns zusammentragen!!
Kürzlich wurde mir von einem amerikanischen Sammler eine weitere
chinesische Geschichte zum Ursprung der Taubenflöten erzählt:
Die
Flötchen seien von chinesischen Mönchen erfunden worden, um
anzuzeigen, wann eine Brieftaube im heimischen Schlag mit Post
eintraf. Sozusagen ein akustischer Alarm, daß wichtige
Nachrichten eingetroffen waren.
Die Flötchen seien auf der
Unterseite mit dem Zeichen des herstellenden Mönchs versehen
gewesen. Signiert wird auch heute noch, wenn auch nicht mehr von
Mönchen.
Plausibel ? Oder nur eine Möglichkeit, die Preise für
die begehrten Flötchen "etwas" anzuheben... ;-))) ?
Wer weiß das schon....
Wo kann man Genaueres nachlesen?
Lesen Sie bitte zu diesem Zweck einen Auszug aus Chinese
Pigeons and Pigeon Flutes von H.P.Hoose dem besten Werk
(siehe hier eine Kopie des kompletten
Originaltexts), das ich bisher zu diesem Thema finden konnte;
sowie einen Text des Konservators des American Museum of Natural
History in Chicago, Herrn Berthold Laufer Chinese
Pigeon Flutes mit Bild.
In 1999 erschien ein neues Werk
"Beijing Pigeon Whistles",
welches sich durch einen detaillierten Text und schöne Bilder
auszeichnet; außerdem finden sich darin Korrekturen zum Werk von
H.P.Hoose s.o.
Siehe auch die Artikel
über Taubenpfeifen von Reinhold Deubelli (2007)
bzw.die älteren Artikel von H.Thien.
Wo sind solche Flöten in natura zu sehen?
Im American Field Museum of Natural History (AMNH) in Chicago
kann eine Sammlung von Taubenflöten mit ausgestopften
flötentragenden Tauben besichtigt werden.
Hier der Text
aus dem Museumsführer des AMNH
Chicago von Berthold Laufer, dem damaligen Kurator.
Das Musée de l'Éthnographie in Genf hat eine Sammlung
Taubenpfeifen...
Der andere Teil dieser Sammlung
steht im Howe Homestead Park in Walnut Creek, California/ USA
und kann ebenfalls besichtigt werden. Pigeon-Flutes
ist ein Artikel von James Jobb dem Kurator der
Sammlung.
Phoebe
Hearst Museum at Berkeley, which got 228 Pigeon flutes in 1970
from this collection.
They have also a tape
of a radio emission dating from 1955 on pigeon flutes...
Hier
noch ein Artikel ebefalls von Berthold Laufer mit Bild einer
flötentragenden Taube nebst Werkzeug zur Herstellung der Flötchen
aus dem National
Geographic Magazine.
Schauen sie auf die HP von René Kruter aus den Niederlanden. Er hat Flötenmacher in Peking besucht... http://members.lycos.nl/kruter/photoalbum2.html
Und noch ein Artikel über Taubenflöten...
Auch die französische "La Nature" konnte sich der Faszination nicht verschließen... siehe Artikel mit Bildern.
Ebenso das "Magasin Pittoresque" des Jahres 1880... und 1873
Und ein schöner Artikel von Jürgen Kirschig aus Zwickau Jürgen Kirschig aus Zwickau
DIE große Attraktion für Kinder ist es alljährlich, wenn im Howe Homestead Park/ Kalifornien am Halloween-Tag zusammen mit den Kindern Kürbismänner gebastelt werden und ein Schwarm Tauben mit Flöten zum "Open Air Konzert" ausgeschickt wird...
In letzter Zeit (etwa seit Anfang 1998) werden auf französischen Drachenfesten (z.B. Berck-sur-mer, Dieppe etc.) zunehmend chinesische Taubenflöten als Drachenflöten verkauft (ziemlich teuer, aber gut gearbeitet...).
Hier sind die dazugehörigen Flöten-Töne...
Die Aufnahme dauert 25 sec. (55Kb, *.mp3 Format) und demonstriert den Aufstieg einer Taube mit Flöte auf ihrem Schwanz. Sie erhebt sich flügelklatschend und schließt sich einem Schwarm von sechs weiteren Tauben an. Diese sind ebenfalls mit Flöten ausgestattet und kreisen mehrmals um den Zuhörer.
Genießen Sie also
das
ungewöhnliche "Open Air Concert"
(Mit
freundlicher Genehmigung von Jim Widess, "The Caning Shop"
s.u.))
Dies ist ein Ausschnitt aus der
CD von Ginger Summit und Jim
Widess'
"Gourd
Musical Instruments" (Kürbis-Musikinstrumente); zum
Preis von 12.95 US$.
"Making Gourd
Musical Instruments" ist das Buch
dazu; es kostet US$27.95 plus Porto.
Beides im Verlag
Sterling Publishing House erschienen und erhältlich von "The
Caning Shop"
Im September 2000 erschien ein "Gourd
Musical Instruments" mit im Büchlein (etwa DIN A6)
enthaltener CD (zusammen 19,95US$) das ebenfalls Taubenflöten und
Drachenflöten in Wort, Bild und Ton enthält.
Gibt es Taubenflöten auch in anderen Ländern?
...aber ja! Zum Beispiel im wilden Bayern...!
In Bayern beginnen seit geraumer Zeit immer mehr Taubenfreunde sich von der Begeisterung für den Pfeifenflug anstecken zu lassen. Sogar die Pfeifen werden selbst hergestellt...
Die Tauben werden für Vorführungen außerhalb ihres "Heimatschlags" auf Kastenflug trainiert.
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Taube mit Doppelpfeife auf dem Schwanz |
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Pfeifentauben im Flug... |
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Erwartungsvolle Tauben auf dem Kasten |
An einem denkwürdigen Sonntag im Juni 2006 besuchte ich ein Treffen der Kunstflugtauben-Sportgruppe Südostbayern auf einer großen Wiese am Haslinger-Hof beim Kurort Bad Füssing in Niederbayern.
Bei schweißtreibenden 30°C Sommertemperaturen gab es einen langen Tag Gelegenheit, die kühnen Kunstflieger und ihre Ausbilder aus nächster Nähe zu sehen und zu hören und mit Hilfe von Bier unter Inkaufnahme eines Sonnenbrands (...) Nachilfe-Unterricht in Taubensachen zu nehmen...
... dank guter Lehrer (!) erfuhr ich Folgendes...
...die wertvollen Tauben sind für diesen Sport über viele Monate in täglichen Übungsstunden kunstvoll trainiert worden und gehören zwei Gruppen an:
- die eigentlichen Kunstflug-Tauben, die beispielweise Flöten tragen, aus mehreren hundert Metern Höhe steile Sturzflüge machen können, unter Flügelklatschen Steigflüge ("Kerzen") zeigen oder enge Loopings fliegen können...
...und...
- die sog. "dropper" (von engl. drop=herunterholen), das sind handzahme Tauben (sog. "natürliche" dropper) die auf ihren Namen hören, aus der Hand fressen und auch freiwillig darauf fliegen (!) ... und die Aufgabe haben, die teilweise weit weg fliegenden "Artisten" wieder zur Rückkehr auf den Boden und in den heimischen Flugkasten zu veranlassen. Eine beachtliche optische Leistung der Kunstflugtauben, wenn man bedenkt, daß die Sturzflugtauben bis in Höhen fliegen, wo sie nur noch als kleiner punkt kaum mehr zu erkennen sind...
Häufig werden als natürliche dropper Pfautauben, arabische Trommeltauben oder Holländer Tümmler (von "sich in der Luft tummeln") ausgebildet.
Daneben gibt es auch akustische (Pfeifsignale) oder optische (Fähnchen o.ä.) "künstliche" dropper.
Die Kunstflugtauben sind "auf Kasten" trainiert, sie akzeptieren einen transportablen Flugkasten als Ersatzschlag.
Die Tauben fliegen also im Gegensatz zu normalen Brieftauben nicht immer wieder zu einen bestimmten Heimatschlag an einem bestimmten Ort, sondern zu diesem von den Tauben angenommenen "Ersatzschlag", der überall hin transportiert und aufgestellt werden kann.
Dies setzt bei den Tauben ein ausgeprägtes Orientierungsvermögen voraus!
Die Dressur ist keine Tierquälerei, denn beim Training werden lediglich natürliche Verhaltensweisen der Taube verstärkt und zur Vollendung gebracht.
Andere, artfremde Verhaltensweisen anzutrainieren ist ähnlich wie bei der Pferdedressur nicht möglich.
Selbst das Tragen von Flötchen, die im Normalfall ein Gewicht von bis zu 25 Gramm haben (die Tauben können im Flug über eine kurze Zeit max. 40 Gramm tragen!) beeinträchtigt die kräftigen Tiere kaum - und Angst davor scheinen sie schon gar nicht zu kennen!
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Der transportable Flugkasten... |
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Der Flugkasten kann zum Transport auf ein Minimalmaß zusammengeklappt werden. Er bietet den Tauben Sitze zum Ausruhen sowie die Möglichkeit zu fressen und Wasser zu trinken. Das Dach des Kastens ist gleichzeitig die "Landebahn" und hat ein verschließbares Loch, durch welches die Tauben in's Innere des Kastens hineinspringen können. An der Frontseite des vergitterten Kastens ist eine verschließbare Türe angebracht, die das Herausfangen der Tiere erlaubt um sie wieder in ihren Transportkasten tun zu können.
Die eigentlichen "Flöten-Flug-Künstler" waren "eisenbeschlagene Raben" (auch "German Homers"/ Brieftauben sind dafür gut geeignet), eine hierzulande rare chinesische Tümmlerart, die hinte(r)n auf ihren Schwanzfedern Taubenflöten trugen.
Die Instrumentchen sind nicht etwa aus China importiert, sondern werden von Herrn Deubelli selbst aus kleinen getrockneten Kürbissen bzw. Mandarinenschalen (im Prinzip geht alles vom Tischtennisball bis zu Weihnachtskugeln) hergestellt und in langen Versuchsreihen bis zur "Serienreife" optimiert...
Die Flöten enthalten bis zu 15 Einzelpfeifen, stehen den chinesischen Vorbildern in nichts nach und sind tonal nach europäischer Hörgewohnheit aufeinander abgestimmt.
Im Gegensatz zur chinesischen Tradition, zum Befestigen der Flöten die Schwanzfedern der Tauben miteinander zu vernähen, werden in Bayern Methoden bevorzugt, die die Kiele der Federn unbeschädigt lassen.
Eine sehr effektive und leichtgewichtigere Art der Befestigung ist die Verwendung eines einfachen Nylon-Kabelbinders, der in einem gewissen Abstand vom Bürzel um die Federkiele des Taubenschwanzes gebunden wird. Durch die solchermaßen in ihrer räumlichen Lage fixierten Federkiele kann nun von oben der "Fuß" der Taubenflöte gesteckt und von unten mit einem Ring gegen ein Herausrutschen/ Kippen gesichert werden.
Gehört habe ich von anderer Seite auch von um die Federkiele gebogenen Metallklammern von Tackergeräten, die die Möglichkeit bieten, die Federkiele nebeneinander in der Horizontalebene zu plazieren um eine möglichst große Auflagefläche für die Pfeifen zu bekommen.
Die Auflagefläche verhindert ein Kippen der Instrumentchen im Flug; die Folge wäre, daß u.U. die Pfeife aufhört zu tönen, weil der Fahrtwind das Schalloch der Flöte nicht mehr erreichen kann.
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Schwanzfeder-Kiele und Kabelbinder... |
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...und Sicherungs-Ring durch den Flöten-"Fuß" |
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...die "Künstler" ready for takeoff... |
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...Überflug... |
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...im Lande-Anflug, gelockt durch eine
weiße |
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...und Futter nach erfolgreicher Flugshow!... |
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...Fütterung der handzahmen
"dropper"-Tauben... |
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...Herr Deubelli (s.u.),
seine Flöten (eigene Herstellung!), |
Wenn Sie nun auf den akustischen Teil der Flugshow neugierig geworden sind, bitte sehr:
(bitte auf das Diagramm klicken!)...:
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Zunächst ein Überflug (Ü), dann
entfernen sich die Tauben wieder; |
Die Flugkünste der Kunstflugtauben sind ein akustischer und optischer Augenschmaus!
Die Tauben entfernen sich bis zu einem Kilometer weit vom Startplatz und sind, selbst wenn sie das Auge in solch einer Entfernung verliert, noch gut zu hören. Wenn man die Augen schließt, ist genau zu hören, in welche Richtung die Tauben gerade fliegen und ob sie sich nähern oder sich vom Zuhörer entfernen.
Selbst Blinde können sich so ein akustisches "Bild" davon machen, wie und wo die Vögel gerade fliegen und was sie für Flugmanöver machen...
Hinter der Zucht- und Dressurarbeit steckt viel Zeit, Mühe und Erfahrung; "Dompteur" und "Artisten" lernen ständig voneinander...
Eine, wie ich meine, absolut zirkusreife Vorstellung die mir noch lange gedenkt; nochmals Dank an Reinhold Deubelli und Walter Kintzl (Tonaufnahme seiner Glöckchentauben weiter unten!)!!
Denen, deren Interesse an diesen bayuwarischen Pionierleistungen geweckt wurde, seien hier zwei Ansprech-Partner des DFC (Deutscher Flugroller Club e.V.) genannt:
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Herr Walter Kintzl, Dallerweg 9; 84347 Pfarrkirchen (Gruppenleiter DFC)
und
Herr Reinhold Deubelli, (deubelli"AT"gmx.net - "AT" durch @ ersetzen)
Kellerstraße 19; 84036 Landshut (Flugwart DFC) Siehe auch seinen Artikel über Taubenpfeifen in der Zeitschrift "Geflügel-Börse"!
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Schöne Taubenpfeife gebaut von Reinhold
Deubelli (s.o.) |
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Taubenpfeifen: |
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...Schwein gehabt... |
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Tauben-Pfeife; |
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Tauben-Pfeife; |
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gestimmte
echte
Hühner-Eier... |
...oder auf der Insel Lombok/ Indonesien:
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Bild eines Taubenpärchens der Insel Lombok;
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Eine stolze Taube auf Lombok |
Pierre Fabre (pier.fabre"at"wanadoo.fr), ein Drachen-Künstler aus Paris, hat mir dankenswerterweise ganz spezielle Taubenflöten/ Taubenglöckchen aus Lombok geschickt, die von ihrer Machart sehr von den mir bisher bekannten Flöten aus Indonesien und China abweichen.
Es werden immer zwei Taubenflötentypen miteinander geflogen. Also immer zwei Tiere. Jeweils eine weibliche und eine männliche Taube mit passender Flöte. Der Kupfer-/ Stahlring wird den Tauben über den Kopf gestreift, der Taubenbesitzer zieht noch etwas am Kopf der Taube, um den Kupferring möglichst tief über den Hals der Taube zu streifen, damit er wieder etwas nach oben rutscht und von den nach unten weisenden kurzen Rumpffedern wie von Widerhaken fixiert wird und dann zwischen diesen Federn verschwindet. Im Flug ist also nur die Flöte zu sehen, nicht jedoch der Ring. Auch auf dieser Insel ist die chinesische Sitte bekannt, Tauben sozusagen akustisch von ihrem heimischen Schwarm wegzulocken, zu fangen und dann an den Eigentümer zurückzuverkaufen... (siehe Originaltext...) man muß das eben sportlich sehen...
Die Lombok-Taubenflöten vereinigen in phantasievoller Weise verschiedene Wind-Musikinstrumente miteinander oder modifizieren mechanisch den Klang.
Hören Sie die von Pierre aufgenommene akustische Straßenszene eines kleinen Dorfes in Lombok/ Indonesien. Es ist früher Morgen, zwei Muezzine rufen die Gläubigen zum Gebet, Kinder unterhalten sich, Hühner gackern - und über allem die in regelmäßigen Abständen wiederkehrenden Laute eines flötentragenden Taubenschwarmes, der über dem Dorf fliegt. Schließen Sie die Augen....
Die pfeifenden Taubenglöckchen "Greneng" oder "Gongsèng" genannt.
Dieser Taubenflötentyp wird von weiblichen Tauben getragen und beinhaltet entweder 1, 3, 5 oder 7 Messingpfeifchen/ -Glöckchen.
Es handelt sich um fünf kegelförmige, aus je zwei Teilen bestehenden Messingglöckchen in drei verschiedenen Größen, die auf einen Kupferring von 3,5cm Durchmesser aufgelötet sind. Gesamtgewicht etwa 7 Gramm. Der Kupferring wird der Taube über den Kopf gestreift. Damit hängen die Taubenglöckchen vor der Brust der Taube; der Kupferring ist der Halsform angepasst. In den Glöckchen befindet sich je ein kleines, frei bewegliches Messingdrahtstückchen als Klöppel. Die Tonschlitze sind nicht in die Spitze des Kegels der Einzelglocke eingesägt, sondern sind etwas nach Luv versetzt. Dadurch ist die Leeseite des Schalloches etwas höher als die Luvseite und bekommt durch diesen einfachen Kunstgriff die Schalloch-Eigenschaften wie die chinesischen Tauben-/ Drachenflöten.
So sind von einem Instrumentchen zwei Klänge zugleich zu hören, die sonst nur von verschiedenen Instrumenten zu hören sind:
Der Silberklang der Glöckchen und das Pfeifen von Flötchen.
Möglicherweise entwickelten sich die Taubenflöten aus den Glöckchen , die irgenwann zufällig im Flug zu pfeifen begannen. Das Glöckchen muß im Bereich des Schallschlitzes nur in die "richtige" Form gebracht werden, das heißt geringfügig verbeult werden, z.B. durch einen "Taubenunfall" ;-)), um Töne hervorbringen zu können. Am wichtigsten dabei ist die "Stufe" von "Überströmkante" (= carre non soufflé) zur "Anströmkante" (=carre soufflé) siehe Schemazeichnung einer Flöte.
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Sogar "normale" Messingglöckchen, die es überall zu kaufen gibt, beginnen zu pfeifen, wenn sie mit dem Fön angeblasen werden... versuchen Sie's doch mal!
Vom oben erwähnten Taubentreffen 2006 am Haslinger-Hof bei Bad Füssing stammt diese Tonaufnahme.
Die Tauben wurden von Walter Kintzl/ Pfarrkirchen (s.o.) trainiert und tragen einfache, nicht pfeifende Glöckchen am Fuß.
In der folgenden Aufnahme hört man das Auflassen, dann das Kreisen der Vögel. Zum Ende werden die Vögel durch Pfeifen wieder zum Landen auf dem Flugkasten angelockt.
Zum Anören der Tonaufnahme bitte auf das Diagramm klicken...
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Auflassen (A), Umherkreisen, Anlocken durch
Pfeifen (P) |
Der Klang von Glöckchen hat seine Liebhaber anscheinend nur in östlichen Ländern gefunden, im Okzident dagegen sind sie fast unbekannt. Alla-Oodeen / Indien meinte 1886:
"(...) Die Tauben die bei Nacht fliegen haben kleine Glöckchen um ihre Beine oder Knöchel befestigt. Diese Glöckchen werden khalkhae genannt und beinhalten kleinen Schrot damit sie ein klingelndes Geräusch von sich geben um den Aufenthaltsort der Taube bei Nacht in der Luft anzuzeigen;, da ansonsten der Kabutar-baz (Taubenzüchter?) und die Zuschauer kaum unterscheiden können, wohin die Taube geflogen ist. Diese Taubenglöckchen sind entweder aus Gold, Silber, Messing oder morassakar - d.h. mit Edelsteinen besetzt (...)"
Auch aus Beirut/ Libanon sind Taubenglöckchen bekannt.
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Typische Taubenflöten aus Lombok. |
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Nahaufnahmen von typischen Taubenflöten
(s.u.) der Insel Lombok |
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Die trillernde "Fäßchenpfeife" "Sendari" genannt.
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Dieser Flötentyp wird aus Horn, Holz oder Knochen hergestellt und wird von der männlichen Taube getragen.
Wie die vorangegangene Flöte wird diese von der Taube ebenfalls auf der Brust getragen. Das Instrumentchen wiegt etw 10 Gramm und besteht aus einem etwa 4cm mal 3cm messenden, fäßchenförmigen, innen ausgehöhlten Endstück eines Ochsen (?)-Horns oder aus einem braunen, dichten Holz (Rosenholz?). Darüber liegt eine Lackierung in schwarz oder rot. Die Wandstärke beträgt etwa 1-2mm. Auf beiden Seiten sind kreisförmige Öffnungen zu sehen, die mit Gips verschlossen und ebenfalls überlackiert sind.
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Das Schalloch dieser Flöte (20mm mal 3mm) besteht an der angeschärften Leekante aus Horn, an der stumpfen Luvkante aus einem Streifen Zinnblech, welcher in einem Winkel von etwa 35° zur Luvseite der Flöte steht. Im Inneren des Instrumentchens liegt frei beweglich ein zylindrisches, an den Enden abgerundetes Stückchen Holz (ca. 5mm mal 20mm vermutlich aus Balsa).
Das Holzstückchen spielt beim Klang die gleiche Rolle wie die Kugel in einer Trillerpfeife, der normalerweise gleichförmige Ton wird dadurch zu Trillern "zerhackt". (Nb.: In Lombok werden Tauben speziell darauf trainiert, beim Landeanflug in einen Sturzflug überzugehen. Erst die dabei erreichten hohen Geschwindigkeiten führen zu dem speziellen Trillerklang.)
An der Breitseite des "Fäßchens" ist auf einem kleinen Zinnplättchen eine Eisendrahtschlaufe augelötet und zur Sicherung zusätzlich etwas in die Hornwand der Flöte eingesteckt.
Die mit Gips verschlossenen seitlichen Öffnungen dienen offenbar dazu, von Zeit zu Zeit das Hölzchen auszutauschen, das sich im Inneren befindet und sich nach längerem Gebrauch abnutzt. Außerdem scheint über die Gipsmasse, die mehr oder weniger weit in den Innenraum gedrückt wird, in gewissen Grenzen eine Stimmung möglich zu sein.
Auf der Insel Java/ Indonesien:
Bart van Assen sandte mir dankenswerterweise einige Beispiele der Taubenflöten (Sawangan) aus Java.
Dort ist eine ganz andere Form vorherrschend, die analog zu den chinesischen Flöten auf den Schwanzfedern der Tauben befestigt wird, "sawangan dara" oder "Hatong" genannt. Sie sind noch besser als die chinesischen Exemplare wie ein auf der Spitze stehender Kegel aerodynamisch geformt und verwenden als einzige mir zur Zeit bekannte Flöten Metallteile (Aluminium) für die Anströmkante des Flöten-"Kopfes", während der "Körper" aus dem Holz der dicken Dornen des Kapok-Baumes (Jugendstadium) (iondonesisch "cangkring" geschnitzt wird.
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Dornen auf dem Stamm |
Am Unterteil der Flöte ist ein "Fuß" aus Bambus befestigt, der zum Befestigen auf den Schwanzfedern dient. Zur Aufnahme eines Befestigungs-Splintes hat er ein Loch.
Hier ein Bild des Flöten"kopfes" (Doppeltonflöte)
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und dasselbe, etwa streichholzlange Flötchen von der Seite.
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Zwillingsflötchen mit jeweils einem Ton pro Flötchen.
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Eine weiteres schönes Taubenflötchen in Form eines kappentragenden Farmerkopfes (Doppelton). Die Schallöcher der Doppeltonflöte befinden sich oben in der Kappe.
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Weiteres Doppeltonflötchen in Gestalt eines Kopfes.
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Hier zwei wunderbar aerodynamisch geformte Ein-Ton Flötchen...
Noch ein wichtiger Hinweis: Es gibt unterschiedliche Flötentypen für verschiedene Tauben! Die einfach geformten Flötchen mit großem Schalloch (vor allem die chinesischen Flötentypen s.o.) sind für niedrige Fluggeschwindigkeiten gedacht. Noch schneller unterwegs sind die der "Reisetauben" (z.B. German Homers) oder verschiedenen Tümmlerarten (Bali-Tümmler, indonesische Tümmler, chinesische Tümmler) für die die meisten Pfeifen geeignet sind. Daneben gibt es auch spezielle Pfeifen für Sturzflugtauben, die im Abwärtsflug hohe Geschwindigkeiten bis 200kmh erreichen können.
Hier können Sie eine Anleitung zur Befestigung von Taubenpfeifen sowie Gedanken zur Greifvofgelabwehr lesen...
Hier noch ein schönes Beispiel einer Taubenpfeife in Form eines Schweinskopfes...
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mit Vogelmotiv 1): Front- und Seitansicht.
mit Drachenmotiv 2): Frontansicht
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Es gibt sogar kleine Pfeifen |
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Rechts in der Flöte eine kleine
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Interesse an Taubenpfeifen...?
Diese
sind vorrätig...
und hier ein video über die balinesischen Pfeifentauben...
Lesen und hören Sie auch das
neuentwickelte Tauben-Instrument
"Tauben-Musikbogen"!
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...gute Nachrichten für
Taubenzüchter... |
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Siehe auch Pflanzen im Aeolsinstrumentenbau/ Drachenbau...
...die schöne Seite von Fredi Liebgott über Kunstflugtauben/ Kastenflug...
Termine für Kastenflug/ Pfeifentaubenflug waren 2009 zum Beispiel:
2. Offene Flugkastenmeisterschaft 2009
vom 3.
– 5.7.2009
D-76676
Graben – Neudorf bei Karlsruhe (wie
2008)
Fredi Liebgott, mail:
frediliebgott@gmx.de
http://www.takla-kaninchen.de
Internationales DFC – Flugkastentreffen 2009
vom:
16. bis 18. Juli 2009 in D-97461 Hofheim in Unterfranken
(Nähe: Schweinfurt); Veranstalter: DFC-Gruppe: Mainfranken (10)
VDT-Meeting
25.
und 26. Juli 2009 in Speyer
und
mit dabei Walter Zeeb und Fredi Liebgott
Vorführung Klatscher und
Pfeifentauben.
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Termine für Kastenflug/ Pfeifentaubenflug 2010:
24. -
27.06.10 Internationale Flugkastenmeisterschaft des DFC in Forchheim
nördlich von Nürnberg
auf dem Sportgelände des 1.FC Burk, 91301
Forchheim-Burk.
Flugkastentreffen
in Frankreich
2010
http://pagesperso-orange.fr/pigeonsport/championnat.htm
(auch die deutschen Termine dabei)
French
Flugkasten championship
30
und 31 Juli und 1 August 2010
in
Hinsbourg (Departement 68/ Nordvogesen) (in der Nähe von La Petite
Pierre = Lützelstein)
am gleichen Platz wie 2005, organisiert von
Guy Paulen
Hier noch ein Video über Taubenpfeifen...
Und eine Seite aus der "Geflügelbörse"; Artikel von Reinhold Deubelli
Genießen Sie zum Schluß noch eine wunderschöne Aufnahme aus Urumqui/ China, wo Fausto Caceres direkt aus seiner Wohnung im 6.Stock mitten in der Stadt fliegende Tauben aufnehmen konnte...
Siehe auch das chinesische Taubenpfeifen-board...
und eine Aufnahme chinesischer Taubenpfeifen...
ein schöner Artikel über Chinesische Tümmler aus Peking
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P.S.: |
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Kennen Sie noch andere Arten dieser Flöten?
Kritik, Anregungen, Fragen etc. sind ausdrücklich gewünscht!
Bitte Mail
an Kite Musical
Instruments
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zu Drachen Musik
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Uli Wahl, all rights reserved 1999
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(English
Version beneath...)
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Pigeon-Flutes/
Pigeon-whistles;
Aeolian
Instruments Carried by Pigeons in Flight
Please have a look onto the pictures below and listen the sound example (in the text below!) of a swarm of seven pigeons in flight with the whistles on its back.
Pigeon Flutes/ -Whistles. What's it?
While the Chinese, in contrary to the Europeans, never bred carrier pigeons on a large scale or intensively, they have added to the art of pigeon training an attractive means of amusement: In the same manner as they were the first who communed with the air by means of kites, they also were first, who created "music on the air" (B.Laufer)
So they fixed special whistles on the pigeon's tail-feathers (see drawing below) (normally used together with Chinese tumblers called "Hü-U", a sort of pigeons with a quiet flight), the whistles being extremely light in weight.
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Former methods of whistle-fixing on the tail-featherquills . |
The simpler forms of those whistles are bound together like pan-flutes and consist of small reeds, bamboo, gingko fruitshells or tangerine-shells, the flute's "heads" being of bamboo, the hard outer shell of calabashes, goat bone, walrus teeth or ivory. The bigger versions of them have a body of ornamental gourd-shells, their interior not seldom separated in two, into which small reed pipes are inserted. The main flute separated in two thus producing the deeper "male" tone and the higher "female" tone at once.
Here's the view of such a "simple" double-flute's version seen from the "flute's head"...
...and from the side...
..with a match -stick for comparison. They have the same shape and function like the Chinese "Ko-Ling" Kite Flutes.
When a flock of pigeons circles in the air, the wind strikes the apertures of the instruments and sets them vibrating, and produce a not unpleasing, open air concert whose charms are heightened by the fact, that the whistles used in a flock are tuned differently.
The more sophisticated flutes like this Chinese one with a two tone (male/ female) main body of gourd and 14 whistles made of reed andgoat bone flute heads(!), stuck into the body produce 16 different tones.
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The best whistles can generate up to 30 (thirty!)
different tones at once in a chord.
It must be a lot of work to
make these tiny whistles. In 1900 a skilled worker could only make
about three complete flutes a day ...
Here's another beautiful
article about the Chinese version of those flutes...
Anosther nice French Original-Article (with German translation) published in "Magasin Pittoresque" in 1880 with steel engravings and descriptions...
Recently I discovered the following pictures of Chinese (Beijing) pigeon-flutes in an old French magazine "Magasin Pittoresque" of the year 1873. The way of fixing the flutes by means of two little lines around the bird's wing is a very oldfashioned/ uncommon one in comparison with nowadays. Also the way of how the flutes were made is all new for me - we will "see", how the replicas will sound...:
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The unique flutelets are fixed with two
strings at/ around the pigeon's wings; |
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my new whistle type "cloud" carried on the tail following the chinese
tradition |
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new type of whistles "Tree" carried on the tail |
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...and as side-view |
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Replica of the pigeon whistles above; made of
reeds... |
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What's the purpose of these whistles?
The Chinese explain, that the sound of the whistles is
keeping the flock together and frightens away the hawks
and other birds of prey.
But
it's doubtful, whether such harmless music makes any impression on a
hungry hawk and prevent him from making a little swoop in direction
of its possible quarry...
It is also an old Chinese custom, to lure away pigeons
of an "enemy" flock by means of pigeons "armed"
with pigeon whistles. The animals thus caught are sold back later to
their possessors... Chinese sporting life... (please
read original text!)
In the last years, Chinese pigeon
whistles are sold on (French) kite festivals as
kite flutes (they do their job well , of course, although being a
little bit expensive...)
Where can I read things in detail?
Please read an excerpt of the very detailed text by Mr. Harned Pettus Hoose (see the complete original text here). Also Chinese Pigeon Flutes (with picture of a whistle-carrying pigeon), a text of Mr. Berthold Laufer, the curator of the AMNH (pigeon whistle collection!) in the beginning of the 20th century. See also the bibliographic part.
The "Musée de l'Éthnographie" (Ethnographic Museum) in Genève has a pigeon whistle collection...
Don't miss a glance on the site Beijing
Forbidden City Pigeon Loft with marvellous pictures of
pigeon whistles... every pigeon's dream...
Recently a new book
was published "Beijing Pigeon
Whistles"; the best work of literature about this
subject, I read in the last years. It has a detailed text and is
illustrated with beautiful pictures...
Have a look onto the pages of René Kruter/
Netherlands. He made a visit at a pigeon flute maker in Beijing...
http://members.lycos.nl/kruter/photoalbum2.html
Where can whistles be seen in original?
A collection of these whistles, some engraved with the
names of their makers, together with a mounted pigeon outfitted with
a whistle can be seen in the American
Field Museum of Natural History in Chicago/ USA.
Here's
the text from the museum's
guide of AMNH in Chicago by Berthold Laufer.
Mr Berthold
Laufer, the curator of AMNH wrote an article about Chinese
pigeons and pigeon flutes with the picture of a whistle
carrying pigeon and the tools for manufacturing the whistles (from
National Geographic Magazine)
Another collection is in the Howe Homestead Park in
Walnut Creek, California/ USA and can be visited
also.
Pigeon-Flutes
is an article written by James Jobb, the curator of
the park.
Phoebe
Hearst Museum at Berkeley, which got 228 Pigeon flutes in 1970
from this collection.
They have also a tape
of a radio emission dating from 1955 on pigeon flutes...
It's a great attraction for the children,
when in Howe Homestead Park at Halloween's-day pumpkins are hollowed
out to masks. The highlight of that day is the release of a
flock of pigeons, equipped with flutes, circling for minutes over the
heads of the spectators/ listeners...
Now, please watch the sound of a flock of pigeons...
The excerpt of the 5 minutes recording has a duration of 25 seconds. (55Kb, *.mp3 format, mono) "showing" the acoustic rising of a pigeon carrying one Chinese-type multi-tone flute. It goes up with flapping wings and joines a flock of six pigeons also carrying Chinese flutes. The flock is circling several times around the audience.
So enjoy a very special sort of
"Open
Air Concert"
(thanks for the friendly
permission of Jim Widess)
The sound is an excerpt of the
CD by Ginger Summit and Jim Widess "Gourd Musical Instruments"
Price US-$12.95.
"Making Gourd Musical Instruments" the matching book, by Sterling Publishing House.
Price US-$27.95.
The CD and the book is available at "The Caning Shop" http://www.caning.com
In September 2000 a booklet "Gourd Musical Instruments" was published (with CD, 19,95 US $) containing the pigeon flute concert in whole length and kite flute recordings.
Are
there pigeon flutes in other countries?
...yes, of course! For example in wild Bavaria...!
In Bavaria/ South-Germany more and more
pigeon enthousiasts become infected by the pigeon's flight with
flutes. Even the flutes are manufactures by themselves...!
The
pigeons (German homers) are trained for a "mobile home"
outside of its normal home (see
how this is done)
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Pigeon with double flute placed on its tail
feathers |
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...fluting pigeons in flight... |
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Pigeons waiting on its "mobile home"
waiting for its masters signal - ready for takeoff... |
At a memorable Sunday in June 2006 I had the delight to stay at a meeting of the Stuntflying-Pigeon-Sport-Club South East Bavaria on a big meadow at Haslinger-Hof near the health-resort Bad Füssing/ Low Bavaria.
With the aid of enough beer at 30°C sultry summer-temperatures I had one long day the opportunity to watch the keen stuntflyers and the trainers right next to. The heavy sunburn I got while getting lessons in pigeon-things was worth the effort...
... thanks to good (!) teachers I learnt the following...
... The pigeons are carefully trained for this sport in many
lessons; they belong to two different groups:
- the stunt-pigeons in its true meaning, which for example carry flutes in flight, or can do steep nose-dives from several hundred meters heights, show almost vertical climbing flights while clapping its wings or can fly narrow loopings...
...and...
- the so called "dropper-pigeons", hand-tame
pigeons (or "natural" droppers) which obey to the
calling of its name, take food from man's hand and fly to it
voluntarily! ... and have the function luring back the
"artist-pigeons" to the ground and its home-flight-box. It
is a remarkable optical performance by the pigeons, for sometimes
the stunt-pigeons fly at distance of a kilometer from its
flight-box...
Often Peacock Pigeons, Arabian Trumpeter Pigeons
or Netherland Tumblers are trained for acting as natural
droppers.
Besides them, there are also acoustic (whistle
signals) or optical (e.g. flags) "artificial"
droppers.
The stunt-pigeons are trained "on box",
this means they accept a transportable special cage as a
substitute-dovecote.
So, in contrary to normal homers, these
pigeons don't fly to its own dovecote at a special place/ town, but
they have learnt return always to this substitute-dovecote called
"flight-box". This flight-box can be transported
easily by car and be placed everywhere.
This behaviour
requires pronounced orientation by the pigeons!
The
training of the birds is no cruelty to animals, for the training
reinforces and perfect the pigeons' natural-life behaviours only.
It
is not possible to train unrelated behaviours just like e.g. with
horse training.
Even the carrying of little flutes weighting
normally up to ca. 25grams (for a short time, the pigeons are able to
hold 40grams aloft, depending on the birds' constitution!) doesn't
hardly affect the strong animals - and obviously, the don't know any
fear of it!
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the transportable "flight-box" |
The flight-case can be disassembled to a minimum size
for a good transport by car. It provides perches for the
pigeons resting and also the possibility of feeding and drinking
water.
The roof of the box acts as a "runway" for
the birds and has a lockable hole, the pigeons can jump inside
through. At the front-side of the wire-meshed box there is
a lockable door, allowing the capturing of the pigeons for putting
them back into its transport-box in the car.
The "flute-flying-artists" in its own sense were so called "iron plaited ravens" (well-suitable also German Homer pigeons), a rare sort of Chinese tumbler-pigeons here in Europe, which carried pigeon flutes on its tail feathers.
Not that these little instruments were
imported from China, but they were made by Mr. Deubelli himself of
small dried gourds or dried tangerine-shells (in principle all is
possible from table-tennis balls to christmas-tree balls) and were
optimized in long trials up to "standard-production"...
The
flutes, containing up to 15 and more single flutelets, are the equal
in every aspect to the Chinese model and are tuned according to
european hearing-habits.
In contrary to the Chinese tradition to connect the feather-quills to one another by sewing, in Bavaria methods are preferred leaving undamaged the quills.
A method, very effective and lightweighted, for fixing the flutes is the use of simple nylon-cable binders. It is bound around the feather-quills in a certain distance to the tail's rump. Through the feather-quills such fixed in its three-dimensional arrangement, the flutes's "foot" is stuck and secured against dislocation with a metal ring.
I heard of other people using metal clamps of lath-tackers, giving
the possibility to fix the quills side by side in a horizontal plane
for giving stability as much as possible for the flutes'
position.
The supporting surface prevents a tilting motion of
the flute, causing a stop of the flute's sound for the relative wind
thus couldn't reach the soundhole any more.
Here you can read some thoughts on the defense of birds of prey and a short instruction how to fix the pigeon whistles...
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Tail-feather-quills and cable binder... |
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...and securing metal ring through the flute's "foot" |
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...the "artists" ready for takeoff... |
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...downwind-flight... |
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...in landing position, lured by a white (visibility from great height!) "dropper"-pigeon... |
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...and feeding after successful flight-show!... |
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...feeding of the hand-tame
"dropper-pigeons"... |
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...Mr. Deubelli (s.u.),
his flutes (own production!), |
...in case you're curious about the sounds of this
flight-show, here it is:
(please click onto the diagram!)...:
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At first a fly-over (Ü), then the
pigeons go away; |
The flight show of the stunt pigeons is an acoustic and visual delight!
Up to 1000m the pigeons go away from its starting place and can be heard on even this distance. When you close your eyes, you can exactly hear the direction the birds fly to and whether they approach of fly away from the listener.
Even blind people can "see" acoustically how and where the birds fly and which maneuvers they do in the moment...
Of course, a lot of breeding- and training efforts is needed - and "artists" and "tamer" are learning permanently from another...
In my opinion a show absolute worth for a circus performance I will remember for a long time; thanks again to Reinhold Deubelli and Walter Kintzl (Sound-recording of his bell-pigeon formation you can listen below!)!!
In case that your got interested in these Bavarian pioneer performances, here two addresses of DFC (Deutscher-Flugroller-Club-e.V.)-members:
Mr.
Walter Kintzl, Dallerweg 9; 84347 Pfarrkirchen
(Group-leader DFC)
and
Herr
Reinhold Deubelli, Lechstraße 10; 84036 Landshut
(Flight
performance attendant DFC = German
Flight-Rollers Club) (email
address available on request) see also his recent article
in "Geflügel-Börse" Taubenpfeifen.
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Perfect pigeon whistle by Reinhold Deubelli
(s.above) |
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Pigeon whistles: |
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...what a nice pig... |
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Pigeon-Whistle; |
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Pigeon-Whistle; |
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Tuned
Natural Hen's Eggs! |
On Lombok-Island/ Indonesia:
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Picture of a pair of pigeons (male and female)
from Lombok; |
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A proud pigeon from Lombok-Island (Thanks to Pierre Fabre/ Paris © for the friendly permission!) |
I'm very indebted to Pierre Fabre (pier.fabre@free.fr), a kite artist living in Paris, who sent me very special Pigeon flutes and recordings of them from Lombok island. These little instruments are very different from those pigeon flutes I knew from China until now. Full of imagination, they combine different musical instruments like such as bells and whistles, or modify the sound mechanically.
Please listen to Pierre's
recording of a street-scene in a little village on Lombok-Island/
Indonesia. It is early in the morning, two muezzins are
calling the faithful, a cock is crowing, children are talking and
over all the regularly returning sound of a flock of
flute-carrying pigeons circling over the village. Close your eyes
and listen....
The whistling Pigeon Bells.
Called "Greneng" or "gongsèng",
this type of flute, which can have 1,3,5 or 7 whistling flutes, is
carried by female pigeons exclusively.
These bell-whistles
pictured here consist of five cone shaped brass-bells of three
different sizes (the smallest 8mm, the biggest 16mm diameter) which
are soldered onto a 2mm copper-wire ring of 44mm diameter. The bells
are made of two parts each (top and bottom) and soldered together.
The whole ensemble weights approx. 7 g. The pigeons-head is stuck
through the copper-wire ring, the bells hanging thus downwards on the
thorax of the flying bird. Inside of the little instruments is small
shot of brass, which act as little clappers when the
pigeon is walking around. Acting as soundholes, little slits are
sawed not into the cone's tips but not exactly on the top of the
cones but somewhat windwards; by that trick the leeward side of the
soundhole is a little bit higher than the windward side thus
"catching" the wind and forcing the bells acting either
as whistles AND bells at the same time.
Two different sounds
are obtained in flight; the silver jingling bell's sound and a high
pitched whistling tone.
I assume, that the pigeon
whistles (apparently being younger than the far older bells) were
discovered by bells hazardly sounding in the air, when it happened
that the sound slit of a bell was accidentally battered thus brought
into the "right" form for example by a little "pigeon
accident".... Even "normal" brass bells are whistling,
just try it with your hairdryer blowing against it ;-)) do you
hear it whistle?
See the drawing of a kite-flute...
![]() |
...which is made in the same manner (bigger size, however) like the pigeon flutes.
The following recording was made on the occasion
of the above-mentioned pigeon-meeting in 2006 at Haslinger-Hof near
Bad Füssing.
The pigeons were trained by Walter
Kintzl/ Pfarrkirchen (see
above) and carry
simple, non whistling brass bells at its ankles.
You first
hear the letup, then the circling of the birds. At the end of the
r4cording you hear the birds being lured down on the flight
box.
For listening please click on the diagram...
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Starting (A), circling, luring by whistling
(P) |
The practice of attaching bells to the feet of
flying pigeons apparently found lovers in eastern countries only, but
not in occidental.
"(...) The Pigeons that fly
at night have little bells fastened round their feet or ankles. These
bells are called khalkhae, and have small shot
within them to give a jingling sound and indicate the whereabouts of
the Pigeon in the air at night, for otherwise the Kabutar-baz
and the spectators can hardly distinguish in what direction the
Pigeon has flown. These pigeon-bells are either of gold, silver,
brass, or morassakar - i.e. set with jewels.
(...)"
(Alla-Oodeen , India 1886)
In 1945 Pigeon-bells
were still in use in Beirut/ Lebanon (Goodwin; 1956).
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Typical Pigeon-Flutes from Lombok. |
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Detail photos (description
see below) of typical pigeon flutes from
Lombok-Island |
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The trilling "barrel-shape whistle",
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Trilling "barrel-shape whistle" |
Called "Sendari", this type of flute
is carried by male pigeons only.
Like the bell-whistles described
above, the following instrument is also carried on the pigeon's
thorax. Its weight is about 10 g , measures 3cm * 4cm and consists
either of ox(?)-horn or a brown, dense sort of wood (sweet
smelling when heated - rosewood?). The thickness of the wall is about
1-2mm. On both sides of the "little vat" circle shaped
openings can be seen , which are closed with a plasterlike
mass.
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...openings closed with plaster. |
The sound hole of the whistle (20mm * 3m) consists of
horn or wood at the leeward side and a stripe of sheet-tin
at the windward side. Inside of the whistle is a cylindrical 5mm
* 20mm piece of light wood (Balsa?), which can move freely in the
interior thus making a warbling tone (like a bird-whistle) when the
pigeon fastens up while making a nose-dive (the pigeons are specially
trained to do so).
Onto a little tin plate at the "vat's"
side is soldered an iron-wire ring for fixing the instrument in the
same way like the bells described above.
Obviously the plaster
closed openings have the function to be removed from time to time in
order to replace the warbling piece of wood inside of the flute when
weared out. The whole ensemble is lacquered in black or read.
Probably a certain fine-tuning could be achieved by the
plaster mass being pressed more or less into the flute's interior.
On Java Island/ Indonesia:
Thanks to Bart van Assen, who sent me some fine specimens of pigeon whistles from Java.
In Java pigeon breeders use flutes which look like an upside down cone with a "foot" from bamboo at its tip for fixing it onto the pigeon's tail feathers as do the Chinese. The shape is far better aerodynamically formed than the Chinese flutes mentioned before. The material of the "flute-body" is the wood of stem-thornes of the youg kapok-tree.
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Mighty thornes on the stem |
Its the only flute type I actually know, where metal (aluminium) is used for the flute heads in order to make the edges of the sound-hole as sharp as possible (Better sound).
The double-/ twin-whistles called "Hatong" or "sawangan dara" generally are tuned a half tone apart from another, thus producing interferences making a "trilling" sound.
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...picture of Java flute's front view... |
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...and the same piece in side view |
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Twin-flute type with one tone each flute. |
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Another type is worked like a farmer's
head |
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Another "capped" flute form |
Here are two whistles shaped perfectly "aerodynamic":
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...one painted with dragon motif... and ...another one with a bird motif ... |
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...in front view and side-view... |
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There are even pigeon flutes |
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Inside of the flutelet at right |
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Here you can read on the application of pigeon whistles for chasing birds of prey...
See another example of a whistle shaped as a pig's head...
And a video on pigeon flutes...
...a nice article on chinese roller pigeons
...the nice site by Fredi Liebgott on acrobatic pigeons...
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In the moment I have a certain stock
of these whistles. These are available in
the moment.
If you're interested, please write
me.
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Do YOU know other forms of those whistles?
Criticism, questions and new ideas are always WELCOME!
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